Für das Wochenende 8./9. September hat der BRC Semper nach Marzahn geladen, 2 RTF Veranstaltungen, inkl. Radmarathon. Der war mir allerdings doch zu lang, sodass ich mich für die Tour zum Urstromtal am Sonntag entschieden habe, eine hervorragende Wahl. Das fing schon mit dem Wetter an, phantastisch, angenehm warm, sonnig, toll. Los gings kurz vor neun Uhr und ich war gleich in einer schnellen Gruppe die ordentlich Tempo machten, und sich in Buch prompt verfahren hatte. Nach einer kleinen Extraschleife hatten wir das Feld wieder vor uns. Auf winkeligem und schönen Kurs ging es Richtung Wandlitz, muss ich mir merken, schöne Strecke, die ich so noch nicht kannte.

Dann ging es allerdings auf den Radweg nach Uetzdorf, vorbei am Liebnitzsee. Mutige Entscheidung, die große Gruppe über den Radweg zu schicken, zumal wir gerade dabei waren, die anderen wieder zu überholen. Mitten durch den Wald musste man höllisch aufpassen, dass nix passiert. Nach Uetzdorf begann sich alles neu zu formieren, und ich landete in einer Gruppe Trimmfahrer, was nicht immer eine glückliche Fügung ist. Heute war es das aber, die Gruppe ergänzte sich prima, harmonierte gut, sammelte hin und wieder neue Fahrer ein oder velor ein paar, aber im Wesentlichen arbeitete sie gut zusammen, bis zum Ende. Das ist nicht selbstverständlich, zumal die Streckenführung nicht einfach war. Nach der Passage des Werbellinsees ging es nach Eberswalde und von dort über die Berge nach Hohenfinow.

Das Stück nach Dannenberg war eklig wie immer, aber in der Gruppe trotzdem erstaunlich gut zu fahren. Nach Kruge begannen die Organisatoren, immer mal wieder einige Nebenstrecken, Rad- und Feldwege einzubauen. Genau so mag ich das ja, es gibt ja mehr und mehr gute asphaltierte Wege, die man nur finden muss. Und da waren wirklich ein paar nette Abschnitte dabei, die sich mein GPS gemerkt hat, für zukünftige Unternehmungen in dieser Region. Nach 5:20 Stunden waren die 166 km schließlich absolviert. Schöne Strecke, tolles Wetter, gute Gruppe. Man musste allerdings sehr aufpassen, keinen der kleinen Wegweiser zu verpassen. Letztendlich war es ein toller Tag, dank Semper.